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title: "Einstellungen"
description: "Konfiguriere FloSync-Einstellungen wie Sync-Toleranz, Startverhalten, Automatischer Live-Start, Video-Loop-Modi und MIDI-Controller-Optionen."
url: "https://flosync.com/de/docs/preferences/"
lang: "de"
updated: "2026-10-19"
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# Einstellungen

Für die meisten Installationen sind die Standardwerte der beste Ausgangspunkt, und jede empfohlene Konfiguration auf dieser Seite geht von ihnen aus. Ändere etwas, wenn du einen Grund dafür hast: Bildschirme, die versetzt wirken, ruckelnde Wiedergabe oder ein Rechner, der nach einem Stromausfall von allein wieder anlaufen muss.

## Einstellungen aufrufen

**macOS**:

- Menü: FloSync > Einstellungen …
- Tastatur: ⌘,

**Windows**:

- Menü: Datei > Einstellungen …
- Tastatur: Strg+,

## Sync-Toleranz

Die Sync-Toleranz bestimmt, wie viel Wiedergabe-Drift FloSync zulässt, bevor es korrigiert. Ein **Modus**-Schalter am Anfang dieses Abschnitts wechselt zwischen zwei Wegen, sie einzustellen.

### Automatisch

**Standard.** Wähle eine Aggressivitätsstufe, und FloSync übernimmt für dich die passenden Toleranzwerte:

| Stufe | Beschreibung |
| --- | --- |
| **Streng** | Engere Synchronisierung, möglicherweise mehr Korrekturen |
| **Ausgewogen** (Standard) | Gute Balance zwischen Synchronisierung und Stabilität |
| **Entspannt** | Flüssigere Wiedergabe, etwas lockerere Synchronisierung |

### Manuell

Stelle die Toleranz direkt ein, über zwei Schieberegler mit den Bezeichnungen **Lokal** und **Netzwerk**, jeweils von 10 bis 200 ms einstellbar.

**Lokal** (Standard 30 ms)

**Wirkungsbereich**: Die Synchronisation mehrerer Bildschirme an einem Computer (Modi „Gespiegelt“ und „Übergreifend“ während des Live-Betriebs).

**Wann anpassen**:

| Szenario | Empfehlung |
| --- | --- |
| Bildschirme sind sichtbar versetzt | Toleranz verringern |
| Wiedergabe wirkt ruckelig | Toleranz erhöhen |
| Leistungsstarkes System | Strengere Werte sind in der Regel problemlos möglich |
| Ältere Hardware | Großzügigere Einstellungen sorgen oft für flüssigere Wiedergabe |

**Netzwerk** (Standard 50 ms)

**Wirkungsbereich**: Die Synchronisation zwischen Computern im Netzwerk (Server-/Client-Modus).

**Wann anpassen**:

| Szenario | Empfehlung |
| --- | --- |
| Bildschirme driften sichtbar auseinander | Toleranz verringern |
| Häufige Korrekturen verursachen Ruckler | Toleranz erhöhen |
| Stabiles kabelgebundenes Netzwerk | Standardwerte sind meist ideal |
| Ausgelastetes oder instabiles Netzwerk | Großzügigere Einstellungen verbessern die Laufruhe |

> **Hinweis**: Der Netzwerk-Sync pendelt sich nach der Verbindung der Clients rasch ein. In den meisten Installationen liefern die Standardwerte ein flüssiges, stabiles Ergebnis.

## Toleranzwerte im Detail

### Was die Toleranz bedeutet

Die Toleranz gibt den maximal zulässigen Versatz an zwischen:

- **Lokale Synchronisierung**: primären Bildschirm und sekundären Bildschirmen
- **Netzwerksynchronisierung**: Wiedergabeposition des Servers und des Clients

Überschreitet der Versatz diesen Schwellenwert, führt FloSync eine Korrektur durch.

### Strenger vs. großzügiger

**Strengere Toleranz**:

- Engere visuelle Übereinstimmung
- Häufigere Korrekturen
- Ideal für direkt nebeneinander stehende Bildschirme, bei denen Abweichungen sofort auffallen

**Großzügigere Toleranz**:

- Flüssigere Wiedergabe mit weniger Korrekturen
- Hilfreich bei älterer Hardware oder in instabilen Netzwerken
- Oft ausreichend, wenn Zuschauer nicht mehrere Bildschirme gleichzeitig im Blick haben

### Standardwerte

Die Standardwerte von FloSync sind auf die meisten Praxis-Setups abgestimmt. Verwende sie zunächst unverändert und passe sie nur an, wenn sichtbarer Versatz oder unnötige Korrekturen auftreten.

## Empfehlungen nach Einsatzzweck

### Video Wall (Modus „Übergreifend“)

Mit den Standardwerten beginnen. Falls Bildschirme sichtbar versetzt sind, die Toleranz schrittweise verringern.

### Digital Signage im Einzelhandel (Modus „Gespiegelt“)

Die Standardwerte sind meist optimal. Die Toleranz nur erhöhen, wenn häufige Korrekturen auftreten.

### Konferenzraum (Modus „Gespiegelt“)

Die Standardwerte liefern in der Regel sehr gute Ergebnisse bei nebeneinander platzierten Bildschirmen.

### Große Event-Installation (Netzwerk-Sync)

Zunächst die Standardwerte verwenden, dann anhand der Netzwerkqualität und des beobachteten Verhaltens feinjustieren.

### Kunstinstallation (beliebiger Modus)

Wenn visuelle Kontinuität entscheidend ist, die lokale Toleranz verringern und das Ergebnis mit einem Testlauf überprüfen.

## Startverhalten

FloSync kann beim Anmelden am Computer automatisch starten und auf Wunsch nach einem kurzen Countdown von selbst live gehen.

### Beim Anmelden starten

**Wirkungsbereich**: Ob FloSync beim Anmelden am Computer automatisch gestartet wird.

**Standard**: Aus

**So wird es aktiviert**:

1. **Einstellungen** öffnen (⌘, auf macOS, Strg+, auf Windows)
2. Zum Abschnitt **Autostart** scrollen
3. **FloSync beim Anmelden starten** aktivieren
4. Auf **Speichern** klicken

**Plattformhinweise**:

- **macOS 13+**: Nutzt die systemeigenen Anmeldeobjekte (sichtbar unter Systemeinstellungen > Allgemein > Anmeldeobjekte)
- **macOS 12 und älter**: Legt einen LaunchAgent in `~/Library/LaunchAgents/` an
- **Windows**: Erstellt eine Verknüpfung im Autostart-Ordner (`%APPDATA%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup\`), damit FloSync beim Anmelden gestartet wird

### Automatischer Live-Start

**Wirkungsbereich**: Ob FloSync beim Start automatisch mit der Wiedergabe beginnt.

**Standard**: Aus

**Optionen**:

| Modus | Beschreibung |
| --- | --- |
| **Aus** | FloSync öffnet den Composer, keine automatische Wiedergabe |
| **Vollbild** | Geht automatisch mit Vollbildfenstern auf allen Displays live |
| **Controller** | Geht automatisch im Controller-Modus live (nur als Server, Wiedergabe in der Composer-Vorschau) |

**Ablauf**:

1. Startet FloSync mit aktiviertem Automatischen Live-Start, erscheint ein kurzer Countdown-Dialog
2. Über **Abbrechen** lässt sich der Countdown abbrechen, um im Composer zu bleiben
3. Läuft der Countdown ab, geht FloSync mit dem konfigurierten Zeitplan live
4. Im **Intervall-Modus**: Beginnt bei Szene 1 und durchläuft alle Szenen der Reihe nach
5. Im **Tageszeit-Modus**: Spielt die zur aktuellen Uhrzeit hinterlegte Szene

**Voraussetzungen für den Controller-Modus**:

- FloSync muss als **Server** laufen, damit der Controller-Modus verfügbar ist
- Ist der Controller-Modus gewählt und FloSync verbindet sich als Client, erscheint eine Aufforderung, die Einstellung zu ändern
- Der Controller-Modus eignet sich ideal, um eine Video Wall per Laptop fernzusteuern

> **Tipp**: Der automatische Live-Start ist ideal für Digital Signage, das nach einem Stromausfall oder Neustart von selbst wieder laufen soll. **FloSync beim Anmelden starten** greift erst, wenn sich jemand anmeldet. Stelle den Computer deshalb auch auf automatische Anmeldung ein (auf einem Mac setzt sie voraus, dass FileVault ausgeschaltet ist). [Was Digital Signage braucht, um unbeaufsichtigt zu laufen](https://flosync.com/de/blog/digital-signage-that-runs-for-weeks/) behandelt alles Weitere für ein unbeaufsichtigtes Setup.

## Video-Looping

FloSync bietet zwei Loop-Modi. Welcher besser passt, hängt vom jeweiligen Setup ab.

### Loop-Modus

**Wirkungsbereich**: Wie Videos während des Live-Betriebs wiederholt werden.

**Standard**: Nahtlos, für MP4- und MOV-Dateien. Andere Formate verwenden automatisch die Standard-Schleife.

**Optionen**:

| Modus | Beschreibung |
| --- | --- |
| **Standard** | Videos werden normal geloopt. Am Loop-Punkt kann bei manchen Videos ein kurzes Flackern auftreten. |
| **Nahtlos** | Eliminiert Schleifen-Lücken für MP4- und MOV-Dateien. Andere Formate verwenden automatisch die Standard-Schleife. |

**Entscheidungshilfe**:

| Szenario | Empfehlung |
| --- | --- |
| Deine Dateien sind MP4 oder MOV, und nahtlose Loops sind wichtig (Signage, Video Walls, VJ) | **Nahtlos** (Standard) |
| Andere Dateiformate, maximale Kompatibilität oder einfachstes Setup | **Standard** |

> **Hinweis**: Im Nahtlos-Modus bereitet FloSync deine MP4- und MOV-Videos beim Start des Live-Betriebs für flüssige Wiedergabe vor. Währenddessen wird ein Fortschrittsindikator „Video wird optimiert“ angezeigt. Andere Formate loopen normal, ohne Vorbereitungsschritt.

## MIDI-Einstellungen

Im MIDI-Bereich der Einstellungen lässt sich die MIDI-Controller-Unterstützung aktivieren und das gewünschte Gerät auswählen. Bei aktiver MIDI-Steuerung können Intervall-Szenen auf Controller-Pads gelegt werden, um sie in Live-Performances direkt auszulösen.

**So wird es aktiviert**: Häkchen bei **MIDI-Steuerung aktivieren** setzen, das Gerät im Dropdown-Menü auswählen und auf **Speichern** klicken.

Ausführliche Einrichtungshinweise, unterstützte Controller, Details zum LED-Feedback und zur Szenen-Zuordnung stehen im Leitfaden [MIDI](https://flosync.com/de/docs/midi/).

## Gefahrenzone

### Alle Szenen & Inhalte zurücksetzen

Um alle Inhalte zu löschen und mit einer leeren Konfiguration neu zu beginnen, ohne die Einstellungen zu verlieren:

1. **Datei > Alle Szenen & Inhalte zurücksetzen** aufrufen
2. Im erscheinenden Dialog bestätigen

Damit werden Szenen des Zeitplans, Inhaltszuordnungen und Einstellungen der globalen Leinwanderweiterung gelöscht. Die Sync-Toleranz-Einstellungen bleiben erhalten.

### Vollständiger Reset (einschließlich Einstellungen)

Im Einstellungen-Fenster befindet sich ein Abschnitt **Gefahrenzone** für einen kompletten Reset:

1. Einstellungen öffnen
2. Zum Abschnitt **Gefahrenzone** scrollen
3. Auf **Zurücksetzen** klicken, die Schaltfläche neben **FloSync zurücksetzen**
4. Im Bestätigungsdialog auf **Zurücksetzen & beenden** klicken

Dies löscht alle Einstellungen, Zeitpläne, Inhaltszuweisungen, Einstellungen der globalen Leinwanderweiterung und Protokolle. FloSync wird nach dem Zurücksetzen beendet.
