Beta-Software

FloSync befindet sich derzeit in der Beta-Phase. Funktionen können sich schnell ändern, während wir Feedback sammeln.

Einstellungen

In den Einstellungen von FloSync lassen sich das Sync-Verhalten und weitere Einstellungen individuell anpassen. Dieser Leitfaden beschreibt alle verfügbaren Optionen und zeigt, wann eine Anpassung sinnvoll ist.

Einstellungen aufrufen

macOS:

  • Menü: FloSync > Einstellungen …
  • Tastatur: ⌘,

Windows:

  • Menü: Datei > Einstellungen …
  • Tastatur: Strg+,

Sync-Toleranz

Die Sync-Toleranz bestimmt, wie konsequent FloSync die Wiedergabe synchron hält. In den meisten Fällen sind die Standardwerte der beste Ausgangspunkt.

Lokale Sync-Toleranz

Wirkungsbereich: Die Synchronisation mehrerer Bildschirme an einem Computer (Modi „Gespiegelt" und „Übergreifend" während des Live-Betriebs).

Wann anpassen:

Szenario Empfehlung
Bildschirme sind sichtbar versetzt Toleranz verringern
Wiedergabe wirkt ruckelig Toleranz erhöhen
Leistungsstarkes System Strengere Werte sind in der Regel problemlos möglich
Ältere Hardware Großzügigere Einstellungen sorgen oft für flüssigere Wiedergabe

Netzwerk-Sync-Toleranz

Wirkungsbereich: Die Synchronisation zwischen Computern im Netzwerk (Server-/Client-Modus).

Wann anpassen:

Szenario Empfehlung
Bildschirme driften sichtbar auseinander Toleranz verringern
Häufige Korrekturen verursachen Ruckler Toleranz erhöhen
Stabiles kabelgebundenes Netzwerk Standardwerte sind meist ideal
Ausgelastetes oder instabiles Netzwerk Großzügigere Einstellungen verbessern die Laufruhe

Hinweis: Der Netzwerk-Sync pendelt sich nach der Verbindung der Clients rasch ein. In den meisten Installationen liefern die Standardwerte ein flüssiges, stabiles Ergebnis.

Toleranzwerte im Detail

Was die Toleranz bedeutet

Die Toleranz gibt den maximal zulässigen Versatz an zwischen:

  • Lokaler Sync: Primary-Bildschirm und Secondary-Bildschirmen
  • Netzwerk-Sync: Wiedergabeposition des Servers und des Clients

Überschreitet der Versatz diesen Schwellenwert, führt FloSync eine Korrektur durch.

Strenger vs. großzügiger

Strengere Toleranz:

  • Engere visuelle Übereinstimmung
  • Häufigere Korrekturen
  • Ideal für direkt nebeneinander stehende Bildschirme, bei denen Abweichungen sofort auffallen

Großzügigere Toleranz:

  • Flüssigere Wiedergabe mit weniger Korrekturen
  • Hilfreich bei älterer Hardware oder in instabilen Netzwerken
  • Oft ausreichend, wenn Zuschauer nicht mehrere Bildschirme gleichzeitig im Blick haben

Standardwerte

Die Standardwerte von FloSync sind auf die meisten Praxis-Setups abgestimmt. Verwende sie zunächst unverändert und passe sie nur an, wenn sichtbarer Versatz oder unnötige Korrekturen auftreten.

Empfehlungen nach Einsatzzweck

Video Wall (Modus „Übergreifend")

Mit den Standardwerten beginnen. Falls Bildschirme sichtbar versetzt sind, die Toleranz schrittweise verringern.

Digital Signage im Einzelhandel (Modus „Gespiegelt")

Die Standardwerte sind meist optimal. Die Toleranz nur erhöhen, wenn häufige Korrekturen auftreten.

Konferenzraum (Modus „Gespiegelt")

Die Standardwerte liefern in der Regel sehr gute Ergebnisse bei nebeneinander platzierten Bildschirmen.

Große Event-Installation (Netzwerk-Sync)

Zunächst die Standardwerte verwenden, dann anhand der Netzwerkqualität und des beobachteten Verhaltens feinjustieren.

Kunstinstallation (beliebiger Modus)

Wenn visuelle Kontinuität entscheidend ist, die lokale Toleranz verringern und das Ergebnis mit einem Testlauf überprüfen.

Startverhalten

FloSync kann beim Anmelden am Computer automatisch starten und auf Wunsch sofort mit der Wiedergabe beginnen.

Beim Anmelden starten

Wirkungsbereich: Ob FloSync beim Anmelden am Computer automatisch gestartet wird.

Standard: Aus

So wird es aktiviert:

  1. Einstellungen öffnen (⌘, auf macOS, Strg+, auf Windows)
  2. Zum Abschnitt Autostart scrollen
  3. FloSync beim Anmelden starten aktivieren
  4. Auf Save klicken

Plattformhinweise:

  • macOS 13+: Nutzt die systemeigenen Anmeldeobjekte (sichtbar unter Systemeinstellungen > General > Anmeldeobjekte)
  • macOS 12 und älter: Legt einen LaunchAgent in ~/Library/LaunchAgents/ an
  • Windows: Erstellt einen Registry-Eintrag, damit FloSync beim Anmelden gestartet wird

Automatischer Live-Start

Wirkungsbereich: Ob FloSync beim Start automatisch mit der Wiedergabe beginnt.

Standard: Aus

Optionen:

Modus Beschreibung
Aus FloSync öffnet den Composer -- keine automatische Wiedergabe
Vollbild Geht automatisch mit Vollbildfenstern auf allen Displays live
Controller Geht automatisch im Controller-Modus live (nur als Server -- Wiedergabe in der Composer-Vorschau)

Ablauf:

  1. Startet FloSync mit aktiviertem Automatischen Live-Start, erscheint ein kurzer Countdown-Dialog
  2. Über Cancel lässt sich der Countdown abbrechen, um im Composer zu bleiben
  3. Läuft der Countdown ab, geht FloSync mit dem konfigurierten Zeitplan live
  4. Im Intervall-Modus: Beginnt bei Szene 1 und durchläuft alle Szenen der Reihe nach
  5. Im Tageszeit-Modus: Spielt die zur aktuellen Uhrzeit hinterlegte Szene

Voraussetzungen für den Controller-Modus:

  • FloSync muss als Server laufen, damit der Controller-Modus verfügbar ist
  • Ist der Controller-Modus gewählt und FloSync verbindet sich als Client, erscheint eine Aufforderung, die Einstellung zu ändern
  • Der Controller-Modus eignet sich ideal, um eine Video Wall per Laptop fernzusteuern

Tipp: Der automatische Live-Start ist ideal für Digital Signage, das nach einem Stromausfall oder Neustart sofort wieder laufen soll.

Video-Looping

FloSync bietet zwei Loop-Modi. Welcher besser passt, hängt vom jeweiligen Setup ab.

Loop-Modus

Wirkungsbereich: Wie Videos während des Live-Betriebs wiederholt werden.

Standard: Nahtlos

Optionen:

Modus Beschreibung
Standard Videos werden normal geloopt. Am Loop-Punkt kann bei manchen Videos ein kurzes Flackern auftreten.
Nahtlos Beseitigt Lücken am Loop-Punkt vollständig -- für absolut flüssige Wiedergabe. Audio wird unterstützt.

Entscheidungshilfe:

Szenario Empfehlung
Nahtlose Loops sind wichtig (Signage, Video Walls, VJ) Nahtlos (Standard)
Maximale Kompatibilität, einfachstes Setup Standard

Hinweis: Im Nahtlos-Modus bereitet FloSync die Videos beim Start des Live-Betriebs für lückenlose Wiedergabe vor. Währenddessen wird ein Fortschrittsindikator "Video wird optimiert" angezeigt.

Tipp für Netzwerk-Sync: Nahtlos-Looping verbessert auch die Synchronisation zwischen Computern. Wer mehrere PCs einsetzt und am Loop-Punkt Sync-Korrekturen beobachtet, kann durch den Wechsel in den Nahtlos-Modus Abhilfe schaffen.

MIDI-Einstellungen

Im MIDI-Bereich der Einstellungen lässt sich die MIDI-Controller-Unterstützung aktivieren und das gewünschte Gerät auswählen. Bei aktiver MIDI-Steuerung können Intervall-Szenen auf Controller-Pads gelegt werden, um sie in Live-Performances direkt auszulösen.

So wird es aktiviert: Enable MIDI Controller einschalten, das Gerät im Dropdown-Menü auswählen und auf Save klicken.

Ausführliche Einrichtungshinweise, unterstützte Controller, Details zum LED-Feedback und zur Szenen-Zuordnung stehen im Leitfaden MIDI.

Gefahrenzone

Alles zurücksetzen

Um alle Inhalte zu löschen und mit einer leeren Konfiguration neu zu beginnen, ohne die Einstellungen zu verlieren:

  1. Datei > Alle Szenen & Inhalte zurücksetzen aufrufen
  2. Im erscheinenden Dialog bestätigen

Damit werden Szenen des Zeitplans, Inhaltszuordnungen und Canvas-Erweiterungseinstellungen gelöscht. Die Sync-Toleranz-Einstellungen bleiben erhalten.

Vollständiger Reset (einschließlich Einstellungen)

Im Einstellungen-Fenster befindet sich ein Abschnitt "Gefahrenzone" für einen kompletten Reset:

  1. Einstellungen öffnen
  2. Zum Abschnitt Gefahrenzone scrollen
  3. Auf Alle Daten zurücksetzen & beenden klicken
  4. Im Dialog bestätigen

Dabei werden sämtliche Daten gelöscht -- Zeitpläne, Videozuordnungen, Canvas-Konfigurationen und Einstellungen. FloSync beendet sich nach dem Reset.