Beta-Software

FloSync befindet sich derzeit in der Beta-Phase. Funktionen können sich schnell ändern, während wir Feedback sammeln.

Einstellungen

Für die meisten Installationen sind die Standardwerte der beste Ausgangspunkt, und jede empfohlene Konfiguration auf dieser Seite geht von ihnen aus. Ändere etwas, wenn du einen Grund dafür hast: Bildschirme, die versetzt wirken, ruckelnde Wiedergabe oder ein Rechner, der nach einem Stromausfall von allein wieder anlaufen muss.

Einstellungen aufrufen

macOS:

  • Menü: FloSync > Einstellungen …
  • Tastatur: ⌘,

Windows:

  • Menü: Datei > Einstellungen …
  • Tastatur: Strg+,

Sync-Toleranz

Die Sync-Toleranz bestimmt, wie viel Wiedergabe-Drift FloSync zulässt, bevor es korrigiert. Ein Modus-Schalter am Anfang dieses Abschnitts wechselt zwischen zwei Wegen, sie einzustellen.

Automatisch

Standard. Wähle eine Aggressivitätsstufe, und FloSync übernimmt für dich die passenden Toleranzwerte:

Stufe Beschreibung
Streng Engere Synchronisierung, möglicherweise mehr Korrekturen
Ausgewogen (Standard) Gute Balance zwischen Synchronisierung und Stabilität
Entspannt Flüssigere Wiedergabe, etwas lockerere Synchronisierung

Manuell

Stelle die Toleranz direkt ein, über zwei Schieberegler mit den Bezeichnungen Lokal und Netzwerk, jeweils von 10 bis 200 ms einstellbar.

Lokal (Standard 30 ms)

Wirkungsbereich: Die Synchronisation mehrerer Bildschirme an einem Computer (Modi „Gespiegelt“ und „Übergreifend“ während des Live-Betriebs).

Wann anpassen:

Szenario Empfehlung
Bildschirme sind sichtbar versetzt Toleranz verringern
Wiedergabe wirkt ruckelig Toleranz erhöhen
Leistungsstarkes System Strengere Werte sind in der Regel problemlos möglich
Ältere Hardware Großzügigere Einstellungen sorgen oft für flüssigere Wiedergabe

Netzwerk (Standard 50 ms)

Wirkungsbereich: Die Synchronisation zwischen Computern im Netzwerk (Server-/Client-Modus).

Wann anpassen:

Szenario Empfehlung
Bildschirme driften sichtbar auseinander Toleranz verringern
Häufige Korrekturen verursachen Ruckler Toleranz erhöhen
Stabiles kabelgebundenes Netzwerk Standardwerte sind meist ideal
Ausgelastetes oder instabiles Netzwerk Großzügigere Einstellungen verbessern die Laufruhe

Hinweis: Der Netzwerk-Sync pendelt sich nach der Verbindung der Clients rasch ein. In den meisten Installationen liefern die Standardwerte ein flüssiges, stabiles Ergebnis.

Toleranzwerte im Detail

Was die Toleranz bedeutet

Die Toleranz gibt den maximal zulässigen Versatz an zwischen:

  • Lokale Synchronisierung: primären Bildschirm und sekundären Bildschirmen
  • Netzwerksynchronisierung: Wiedergabeposition des Servers und des Clients

Überschreitet der Versatz diesen Schwellenwert, führt FloSync eine Korrektur durch.

Strenger vs. großzügiger

Strengere Toleranz:

  • Engere visuelle Übereinstimmung
  • Häufigere Korrekturen
  • Ideal für direkt nebeneinander stehende Bildschirme, bei denen Abweichungen sofort auffallen

Großzügigere Toleranz:

  • Flüssigere Wiedergabe mit weniger Korrekturen
  • Hilfreich bei älterer Hardware oder in instabilen Netzwerken
  • Oft ausreichend, wenn Zuschauer nicht mehrere Bildschirme gleichzeitig im Blick haben

Standardwerte

Die Standardwerte von FloSync sind auf die meisten Praxis-Setups abgestimmt. Verwende sie zunächst unverändert und passe sie nur an, wenn sichtbarer Versatz oder unnötige Korrekturen auftreten.

Empfehlungen nach Einsatzzweck

Video Wall (Modus „Übergreifend“)

Mit den Standardwerten beginnen. Falls Bildschirme sichtbar versetzt sind, die Toleranz schrittweise verringern.

Digital Signage im Einzelhandel (Modus „Gespiegelt“)

Die Standardwerte sind meist optimal. Die Toleranz nur erhöhen, wenn häufige Korrekturen auftreten.

Konferenzraum (Modus „Gespiegelt“)

Die Standardwerte liefern in der Regel sehr gute Ergebnisse bei nebeneinander platzierten Bildschirmen.

Große Event-Installation (Netzwerk-Sync)

Zunächst die Standardwerte verwenden, dann anhand der Netzwerkqualität und des beobachteten Verhaltens feinjustieren.

Kunstinstallation (beliebiger Modus)

Wenn visuelle Kontinuität entscheidend ist, die lokale Toleranz verringern und das Ergebnis mit einem Testlauf überprüfen.

Startverhalten

FloSync kann beim Anmelden am Computer automatisch starten und auf Wunsch sofort mit der Wiedergabe beginnen.

Beim Anmelden starten

Wirkungsbereich: Ob FloSync beim Anmelden am Computer automatisch gestartet wird.

Standard: Aus

So wird es aktiviert:

  1. Einstellungen öffnen (⌘, auf macOS, Strg+, auf Windows)
  2. Zum Abschnitt Autostart scrollen
  3. FloSync beim Anmelden starten aktivieren
  4. Auf Speichern klicken

Plattformhinweise:

  • macOS 13+: Nutzt die systemeigenen Anmeldeobjekte (sichtbar unter Systemeinstellungen > Allgemein > Anmeldeobjekte)
  • macOS 12 und älter: Legt einen LaunchAgent in ~/Library/LaunchAgents/ an
  • Windows: Erstellt eine Verknüpfung im Autostart-Ordner (%APPDATA%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup\), damit FloSync beim Anmelden gestartet wird

Automatischer Live-Start

Wirkungsbereich: Ob FloSync beim Start automatisch mit der Wiedergabe beginnt.

Standard: Aus

Optionen:

Modus Beschreibung
Aus FloSync öffnet den Composer, keine automatische Wiedergabe
Vollbild Geht automatisch mit Vollbildfenstern auf allen Displays live
Controller Geht automatisch im Controller-Modus live (nur als Server, Wiedergabe in der Composer-Vorschau)

Ablauf:

  1. Startet FloSync mit aktiviertem Automatischen Live-Start, erscheint ein kurzer Countdown-Dialog
  2. Über Abbrechen lässt sich der Countdown abbrechen, um im Composer zu bleiben
  3. Läuft der Countdown ab, geht FloSync mit dem konfigurierten Zeitplan live
  4. Im Intervall-Modus: Beginnt bei Szene 1 und durchläuft alle Szenen der Reihe nach
  5. Im Tageszeit-Modus: Spielt die zur aktuellen Uhrzeit hinterlegte Szene

Voraussetzungen für den Controller-Modus:

  • FloSync muss als Server laufen, damit der Controller-Modus verfügbar ist
  • Ist der Controller-Modus gewählt und FloSync verbindet sich als Client, erscheint eine Aufforderung, die Einstellung zu ändern
  • Der Controller-Modus eignet sich ideal, um eine Video Wall per Laptop fernzusteuern

Tipp: Der automatische Live-Start ist ideal für Digital Signage, das nach einem Stromausfall oder Neustart sofort wieder laufen soll.

Video-Looping

FloSync bietet zwei Loop-Modi. Welcher besser passt, hängt vom jeweiligen Setup ab.

Loop-Modus

Wirkungsbereich: Wie Videos während des Live-Betriebs wiederholt werden.

Standard: Nahtlos, für MP4- und MOV-Dateien. Andere Formate verwenden automatisch die Standard-Schleife.

Optionen:

Modus Beschreibung
Standard Videos werden normal geloopt. Am Loop-Punkt kann bei manchen Videos ein kurzes Flackern auftreten.
Nahtlos Eliminiert Schleifen-Lücken für MP4- und MOV-Dateien. Andere Formate verwenden automatisch die Standard-Schleife.

Entscheidungshilfe:

Szenario Empfehlung
Deine Dateien sind MP4 oder MOV, und nahtlose Loops sind wichtig (Signage, Video Walls, VJ) Nahtlos (Standard)
Andere Dateiformate, maximale Kompatibilität oder einfachstes Setup Standard

Hinweis: Im Nahtlos-Modus bereitet FloSync deine MP4- und MOV-Videos beim Start des Live-Betriebs für flüssige Wiedergabe vor. Währenddessen wird ein Fortschrittsindikator „Video wird optimiert“ angezeigt. Andere Formate loopen normal, ohne Vorbereitungsschritt.

MIDI-Einstellungen

Im MIDI-Bereich der Einstellungen lässt sich die MIDI-Controller-Unterstützung aktivieren und das gewünschte Gerät auswählen. Bei aktiver MIDI-Steuerung können Intervall-Szenen auf Controller-Pads gelegt werden, um sie in Live-Performances direkt auszulösen.

So wird es aktiviert: Häkchen bei MIDI-Steuerung aktivieren setzen, das Gerät im Dropdown-Menü auswählen und auf Speichern klicken.

Ausführliche Einrichtungshinweise, unterstützte Controller, Details zum LED-Feedback und zur Szenen-Zuordnung stehen im Leitfaden MIDI.

Gefahrenzone

Alle Szenen & Inhalte zurücksetzen

Um alle Inhalte zu löschen und mit einer leeren Konfiguration neu zu beginnen, ohne die Einstellungen zu verlieren:

  1. Datei > Alle Szenen & Inhalte zurücksetzen aufrufen
  2. Im erscheinenden Dialog bestätigen

Damit werden Szenen des Zeitplans, Inhaltszuordnungen und Einstellungen der globalen Leinwanderweiterung gelöscht. Die Sync-Toleranz-Einstellungen bleiben erhalten.

Vollständiger Reset (einschließlich Einstellungen)

Im Einstellungen-Fenster befindet sich ein Abschnitt Gefahrenzone für einen kompletten Reset:

  1. Einstellungen öffnen
  2. Zum Abschnitt Gefahrenzone scrollen
  3. Auf Zurücksetzen klicken, die Schaltfläche neben FloSync zurücksetzen
  4. Im Bestätigungsdialog auf Zurücksetzen & beenden klicken

Dies löscht alle Einstellungen, Zeitpläne, Inhaltszuweisungen, Einstellungen der globalen Leinwanderweiterung und Protokolle. FloSync wird nach dem Zurücksetzen beendet.