Transcodierung
FloSync bringt ein integriertes Transcodier-Panel mit, das deine Videos direkt in der App in sync-freundliche Formate umwandelt. Keine Kommandozeile, keine externe Software: Dateien hineinziehen, Format auswählen, fertig.
Falls du nicht sicher bist, ob deine Videos transkodiert werden müssen, wirf zuerst einen Blick auf die Videovorbereitung.
Transcodier-Panel öffnen
Das Transcodier-Panel befindet sich in der rechten Seitenleiste des Composer-Fensters. Du erreichst es über:
- Ansicht-Menü → Transcodier-Panel anzeigen
- Werkzeugleiste → Transcodier-Symbol anklicken
Das Transcodier-Panel und das Protokoll-Panel teilen sich denselben Platz in der Seitenleiste; wird eines angezeigt, verschwindet das andere.
Verfügbare Formate
Alle drei Formate sind auf zuverlässige Multi-Screen-Wiedergabe ausgelegt und unterscheiden sich in Dateigröße und Einsatzzweck.
| Format | Container | Geeignet für | Dateigröße |
|---|---|---|---|
| H.264 All-Intra | .mp4 | Allgemeinen Einsatz, kleinere Dateien | Am kleinsten |
| ProRes LT | .mov | Bestehende ProRes-Workflows | Mittel |
| DNxHR HQ | .mov | Bestehende DNxHR-Workflows | Am größten |
H.264 All-Intra ist die Standardeinstellung und unser empfohlenes Format für alle Plattformen. Es bietet zuverlässige Sync-Leistung, hardwarebeschleunigte Wiedergabe und die kleinsten Dateigrößen aller drei Optionen.
ProRes LT und DNxHR HQ sind professionelle Alternativen, die größere Dateien erzeugen. Sie können nützlich sein, wenn dein Workflow bereits mit diesen Formaten arbeitet.
Hinweise zur Geschwindigkeit
Die Dauer einer Transcodierung hängt vom Format, der Dateigröße und deiner Hardware ab. Grundsätzlich gilt: Kleinere Ausgabeformate sind schneller fertig, hochwertigere Formate brauchen mehr Zeit.
Dateien hinzufügen
Videodateien lassen sich auf zwei Wegen in die Warteschlange aufnehmen:
- Über die Schaltfläche + in der Kopfzeile des Panels
- Per Drag-and-Drop direkt in das Panel
Dieselbe Datei kann mehrfach mit unterschiedlichen Formaten eingereiht werden, praktisch wenn du z. B. sowohl eine ProRes- als auch eine H.264-All-Intra-Version benötigst.
Format pro Datei wählen
Jede Datei in der Warteschlange besitzt eine eigene Formatauswahl. Sobald du das Format einer Datei änderst, wird diese Wahl zum neuen Standard für alle danach hinzugefügten Dateien.
So genügt es, das gewünschte Format einmal einzustellen und anschließend alle Dateien hinzuzufügen; sie übernehmen das Format automatisch.
Audio-Optionen
Jede Datei in der Warteschlange hat ein Lautsprecher-Symbol, mit dem sich Audio in der Ausgabe ein- oder ausschalten lässt.
Bei aktiviertem Audio geht FloSync intelligent vor:
- Kompatibles Audio (AAC, MP3, AC3 in MP4-Containern) wird direkt übernommen, ohne Neukodierung und ohne Qualitätsverlust
- Inkompatibles Audio wird in AAC mit 256 kbps neu kodiert
- MOV-Container (ProRes, DNxHR) übernehmen den Original-Audiostream immer unverändert
Audio ist standardmäßig aktiviert. Wenn deine Inhalte keinen Ton benötigen (Digital Signage, Video Walls), kannst du es abschalten; das beschleunigt die Transcodierung etwas.
Zielordner und Dateinamen
Standardmäßig werden transkodierte Dateien im selben Ordner wie das Original gespeichert. Über das Menü in der Panel-Kopfzeile lässt sich ein eigener Ausgabeordner festlegen.
Ausgabedateien folgen dem Namensschema:
originalname_Format.ext
Beispiel: Aus mein_video.mp4 wird nach der Transcodierung in ProRes LT die Datei mein_video_ProResLT.mov. Existiert bereits eine Datei mit diesem Namen, wird ein Zähler angehängt: mein_video_ProResLT_2.mov.
Warteschlange verwalten
Job-Status
Die meisten Status werden als Symbol angezeigt, nicht als Textbeschriftung:
- Wartet auf Ausführung: ein Uhrsymbol. Audio kann umgeschaltet oder der Job vor dem Start entfernt werden.
- In Bearbeitung: ein Spinner mit laufender Fortschrittsanzeige in Prozent sowie eine Stopp-Schaltfläche.
- Fertig: der einzige Status mit sichtbarer Textbeschriftung, angezeigt als „Fertig“. Ein Klick zeigt die Ausgabedatei im Finder bzw. Explorer an, oder entferne sie mit dem X.
- Fehlgeschlagen: ein Fehlersymbol mit einer Meldung, was schiefgelaufen ist. Mit dem X entfernen.
- Abgebrochen: ein Abbruchsymbol. Mit dem X entfernen.
Jobs stoppen
- Die Stopp-Schaltfläche in der Kopfzeile bricht den laufenden Job und alle verbleibenden ausstehenden Jobs ab.
- Die Stopp-Schaltfläche am einzelnen Job bricht nur diesen einen Job ab; die übrigen ausstehenden Jobs laufen weiter.
Persistenz der Warteschlange
Die Transcodierungs-Warteschlange wird automatisch gesichert. Beim nächsten Start von FloSync sind ausstehende und abgeschlossene Jobs noch vorhanden. Jobs, die beim Beenden von FloSync gerade liefen, gelten danach wieder als wartend.
Gelöscht wird die Warteschlange nur, wenn du Jobs explizit über das X oder die Aktion „Alle löschen“ entfernst.
Tipps
- Große Bibliotheken über Nacht transkodieren: Die Warteschlange arbeitet Jobs nacheinander ab und setzt beim nächsten Start genau dort fort, wo sie aufgehört hat.
- Zuerst mit einer einzelnen Datei testen, um Format und Qualität zu prüfen, bevor die gesamte Bibliothek eingereiht wird.
- Dateigrößen beachten: ProRes- und DNxHR-Dateien sind deutlich größer als H.264 All-Intra. Richtwerte findest du unter Erwartete Dateigrößen.
- Im Netzwerk-Sync-Setup auf allen Rechnern dasselbe Format verwenden: keine Formatmischung zwischen den Maschinen.
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